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Spende des Fördervereins |
Abschlussfest der Klasse 4c |
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Die Schulwelt
bewegt sich…und wir bewegen uns mit!
In den Stundenplänen der Erst- und Zweitklässler lassen sich diese
Bewegungen am besten erkennen. Schon lange lernen unsere Dritt- und
Viertklässler in jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaften aus
unterschiedlichen Bereichen gemeinsam. Diese Stunden sind für alle
Beteiligten immer sehr spannend und bereichernd. In diesem Jahr
starteten wir mit einem jahrgangsübergreifenden Unterricht in einzelnen
Fächern in der Eingangsstufe.
In fünf Stunden in der Woche werden nun auch die Erst- und Zweitklässler
gemeinsam in den Fächern Religion, Sport und Musik unterrichtet und
genießen das gemeinsame Lernen. Der Unterricht in kleineren
Klassenverbänden ist für unsere Schule sehr wichtig. Ein kleiner
Klassenverband benötigt jedoch genauso viele Lehrerstunden, wie ein
großer. Daher können nicht beliebig kleine Lerngruppen gebildet werden.
Diese Notwendigkeit, aber auch die gute Erfahrung mit
jahrgangsübergreifenden Lerngruppen und den daraus resultierenden
Reifeprozessen, bewogen uns dazu, in eine neue Richtung zu denken.
Die ersten Stunden
liegen nun hinter uns und wir können ein positives Resümee ziehen. Die
Kinder sind offen für diese neue Unterrichtsform und freuen sich auf die
gemeinsamen Stunden. In den Unterrichtsstunden sieht man nur als
Außenstehender, wer in welchem Alter ist. Die großen Zweitklässler
unterstützen die neuen Erstklässler in allen Situationen: Allein das
Umziehen beim Sportunterricht und das Finden der richtigen Klasse
verläuft viel schneller, aber auch im Musik- und Religionsunterricht
kennen sich die Großen aus und die Jüngeren schauen sich die Regeln und
Rituale ab und machen problemlos mit. Es sind aber nicht nur die
Zweitklässler, die den Erstklässlern helfen. Es funktioniert genauso
auch in entgegengesetzter Richtung. Auch die Erstklässler helfen den
Zweitklässlern und bringen neue Ideen und Anregungen mit. Zweitklässler
begeben sich durch die Zusammenarbeit mit den jüngeren Schülern auf die
Ebene der Metakommunikation. Das ist für viele unserer „Großen“ ein
wichtiger Schritt, denn das Sprechen über Lerninhalte, das
Erklären-Können und Hinterfragen-Können sichern den Lernerfolg
wesentlich tiefgreifender, als das reine Aufnehmen der Wissensinhalte.
Schnell wird deutlich: Hier profitieren die Kinder beider Jahrgänge.
Besonders deutlich werden die Vorteile einer jahrgangsgemischten Klasse, wenn man die Unterrichtspraxis mit dem bislang erlebten Unterrichten vergleicht. So spielen die Kinder des ersten Schuljahres bereits nach fünf Wochen Musikunterricht ganz selbstverständlich Begleitsätze zu Liedern an den Stabspielen. Mit einem „Musikprofi“ aus der zweiten Jahrgangsstufe an der Seite gelingt es nämlich ganz leicht, die richtigen Töne zu finden, die in Buchstaben auf dem Instrument aufgeschrieben sind, die sie noch gar nicht lesen können. Auch die richtige Schlägelwahl ist schnell getroffen, wenn man nicht allein vor dem großen Sortiment der Filz-, Gummi- oder Holzschlägel steht. So profitieren die jüngeren von den älteren Schülern. Aber auch die älteren Schüler erfahren einen Lernfortschritt, der von Lehrerseite nur schwer zu vermitteln ist. Sie schulen ihre Metakommunikationsfähigkeit, indem sie den jüngeren Schülern erklären und oft auch begründen müssen, wie das Instrumentalspiel mit so vielen Kindern nun eigentlich funktioniert. Für die unterrichtenden Lehrer ist es schön zu beobachten, wie selbstverständlich die Lerngruppen schon zusammen gewachsen sind und voneinander profitieren. In den Pausen spielen die Kinder viel gemeinsam auf dem Schulhof. Für alle Auenwaldler |
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