Anschrift Auenwaldschule

 
Die Klassenfahrt der 3. Klassen
nach Wyk auf Föhr

18.05. ‒ 22.05.2026
 

Am Montag, dem 18.05.2026, trafen sich 46 aufgeregte Kinder und neun gespannte Erwachsene an der Auenwaldschule um mit dem Bus nach Dagebüll zu fahren. Erst wurden noch Taschengeld, letzte fehlende Dokumente eingesammelt und Klassenfotos gemacht.

Doch dann konnte es endlich losgehen! Die Busfahrt wurde besonders spannend, als wir in den Hauke-Haien-Koog einbogen. Dort konnten wir Gänse, Austernfischer und ganz viele Schafe mit niedlichen Lämmern sehen.

In Dagebüll mussten wir erst noch auf die Fähre warten, denn wir waren etwas zu früh da.

An Bord frühstückten wir erst mal ausgiebig an Deck. Das war spannend, denn man konnte schon sehr schnell den Hafen von Wyk sehen. Für viele von uns war es besonders aufregend, da so manches Kind noch nie mit einer Fähre unterwegs war.

In Wyk gingen wir erst durch das große Flut-Tor und dann am Strand und mit den Füßen im Wasser bis zur Jugendherberge. Das war toll! Es wurden auch schon die ersten Muscheln und Krebse gesammelt.

In der Jugendherberge waren unsere Zimmer zwar noch nicht fertig, aber das machte nichts, denn das Wetter war prima und wir konnten uns draußen von der Wanderung erholen oder spielen. Dann wurden die Zimmer eingeteilt, Betten mussten bezogen und Schränke eingeräumt werden. Das klappte so gut, dass wir vor dem Abendessen noch einmal an den Strand gehen konnten.

Dort war Hochwasser! Wir rannten, sprangen, übten Handstand und drehten uns wie verrückt!

Zum Abendbrot gab es Nudeln mit veganer Bolognese. Es schmeckte super.

Nun durften wir noch spielen. Auf den Zimmern wurde uns ein Vorleseangebot gemacht, dass viele gerne annahmen.

Am nächsten Morgen gab es um 8:00 Uhr Frühstück. Das war sehr liebevoll zubereitet und lecker!

Nach dem Frühstück gingen wir durch den Wyker Wald „Grünstreifen“ in die Stadt. Einen Zwischenstopp machten wir auf dem Spielplatz „Löwenhöhle“. Unterwegs kamen wir am Storchengehege vorbei.

Frau Markmann erzählte uns, wie es dazu kam, dass sich dort Störche angesiedelt haben. Dort gab es sogar schon ein paar Jungstörche. Einige Störche waren dabei ihre Nester auszubessern. Das war spannend!

Anschließend versammelten wir uns in Wyk am Gezeitenbrunnen. Dieser stellt die Inseln Föhr, Amrum, Sylt und die Halligen Langeness und Oland bei Ebbe und Flut dar. Frau Markmann erzählte uns, dass im Becken alle 10 Minuten ein Gezeitenwechsel stattfindet, wodurch der natürliche Wechsel von Ebbe und Flut sichtbar gemacht wird.

Dort turnten wir etwa eine Viertelstunde auf den Inseln herum, nasse Füße gab es auch! Wir durften nun shoppen gehen und bekamen eine Uhrzeit mit, zu der wir uns wieder am Gezeitenbrunnen treffen sollten. Alle waren pünktlich zurück, die Lehrkräfte waren sehr stolz auf uns, und wir machten uns auf den Rückweg zur Jugendherberge.

Nachdem Abendessen kamen zwei junge Menschen von der Schutzstation Wattenmeer und erzählten uns interessante Dinge über das Wattenmeer, von Tieren, die dort leben und von der Bedrohung dieser Tierarten durch Müll. Sie hatten auch Beispiele dabei.

Langsam wurden wir aber etwas ungeduldig, denn wir waren so auf das Bernsteinschleifen gespannt. Als wir damit fertig waren, bekamen wir ein Band, dass unsere erwachsenen Begleitpersonen durch ein Loch im Bernstein fädeln mussten, damit wir eine Kette erhielten.

Am Mittwoch machten wir uns auf den Weg nach Nieblum und verbrachten einen herrlichen Nachmittag bei bestem Wetter auf dem dortigen weitläufigen Spielplatz mit Seilbahn. Wir durften auch ein Eis in der tollen Eisdiele kaufen.

Den Rückweg machten wir am Strand entlang und einige Kinder sind vor dem Abendessen noch mit Herrn Blöcker ans Wasser gegangen. Ingmar ist noch mit dem Bus nach Wyk gefahren und hat dort einen vergessenen Rucksack am Gezeitenbrunnen abgeholt.

Am Donnerstag um 10:00 Uhr hatten wir einen Termin bei der Schutzstation Wattenmeer. Wir hatten eine Wattwanderung gebucht und freuten uns sehr darauf. Unsere große Gruppe wurde in Hasen und Waschbären aufgeteilt, so dass jede Gruppe eine eigene Führung hatte. Oh, was war das Watt spannend! So spannend, dass wir kaum zuhören konnten, was uns dazu erzählt wurde. Viel interessanter war es, selbst zu entdecken, was sich so im Wattboden befand. Wir erfuhren trotz unserer Aufregung viele spannende Dinge über das Leben im Watt.

Wir gruben Schnecken und Wattwürmer aus ‒ alle Lebewesen wurden natürlich wieder ins Wasser zurückgesetzt. Wir wurden aber auch darauf hingewiesen, dass es sehr gefährlich sei, sich alleine hinaus ins Watt zu begeben, weil auch bei sonnigstem Wetter gefährlicher Seenebel ausbrechen kann und man dann die eigene Hand vor Augen nicht mehr sieht. Deshalb hatte unser Wattführer zur Sicherheit für uns alle auch einen Kompass dabei!

Danach hatten wir eine schöne Spielpause an der Jugendherberge, bevor es am frühen Nachmittag ins Friesenmuseum ging. Vor dem Museum stehen die Kieferknochen eines Blauwales. Die sind vielleicht groß! Im Museum erfuhren wir etwas über die Walfanggeschichte der Insel, über die Trachten, über die vielen Auswanderer und über die Vogelwelt auf Föhr.

Vom Museum aus gingen wir wieder zum Gezeitenbrunnen. Dort bekamen wir wieder Freizeit, damit wir noch ein bisschen shoppen konnten. Auf dem Rückweg mussten wir uns aber ganz schön beeilen, damit wir pünktlich zum Abendessen in der Jugendherberge sind. Es sollte schließlich Pizza geben!!!

Am Abend hieß es dann leider schon Taschen packen und Zimmer aufräumen und dann, ja, dann hatten wir zur Belohnung eine Abschlussdiscofeier, die von Frau Can, Herrn Blöcker und Ingmar veranstaltet wurde!!! Beim anschließenden Vorleseangebot auf den Zimmern ist nach diesem tollen Tag so manches Kind nach nur wenigen vorgelesenen Sätzen eingeschlafen.

Freitagmorgen zogen wir schon vor dem Frühstück alle die Betten ab und packten die letzten Sachen zusammen. Dann kam die Zimmerabnahme durch Frau Blumöhr und Frau Markmann, und die anderen Erwachsenen halfen uns, die Koffer in den Gepäckanhänger zu laden. Es gab noch eine Siegerehrung für das ordentlichste Zimmer! Dann stand schon der Bus vor der Tür, der uns zum Hafen bringen sollte.

gab einen sehr herzlichen Abschied von den unglaublich lieben MitarbeiterInnen der Jugendherberge. Die Fahrten mit den Bussen und der Fähre vergingen sehr schnell.

Die letzte Viertelstunde sangen wir laut und bei unserer Ankunft auch das Auenwaldlied und so stiegen wir fröhlich singend, aber sehr müde in Böklund aus dem Bus, wo alle Kinder pünktlich abgeholt wurden! Wir sind uns einig: Das war super!!!

Für die Klassen 3a und 3b:
M.B. & K.M.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Letzte Aktualisierung am:
25.06.2026
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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