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Ein Zuhause für Insekten

06.06.2013
 

Die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr die Wald-AG besuchen, hatten zugegebenermaßen ein wenig Pech mit dem langen Winter, der ausgedehnte Waldbesuche verhinderte. So konnten wir uns aber mit der dänischen Sprache und einigen Liedern beschäftigen, die wir auch auf unserem Frühlingskonzert präsentierten.

Mit den ersten Sonnenstrahlen wagten wir uns dann auch endlich häufiger in unseren Schulwald und konnten dort so manches entdecken:
Neben großen Tieren, wie Rehen und Vögeln, bevölkern auch viele Kleinsttiere den Waldboden – die Insekten. Diese Tiere sind nicht bei allen Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt, aber mit ein bisschen Wissen über diese Waldbewohner kann man das Unbehagen und die Furcht schnell vertreiben. So beschäftigten wir uns zunächst damit, wie ein Insektenkörper aussieht und lasen eine Menge interessante Dinge über diese Tiere, die ganz schön geschickt sein können. Wer kennt nicht die großen Ameisenhaufen, die diese kleinen Krabbeltiere alleine bauen können, oder hat nicht schon einmal ein Spinnennetz bewundert, das im Morgentau glitzert?

Diese und andere Tiere brauchen aber auch eine Möglichkeit, sich zu vermehren und den Nachwuchs dann groß zu ziehen. In unseren Gärten ist dieses oftmals gar nicht mehr möglich, weil sie häufig sehr ordentlich sind und es gar keine kleinen Versteckmöglichkeiten für Insekten mehr gibt.

So überlegten wir uns, dass wir den Insekten eine Wohn- und Brutstätte bauen wollten, die den natürlichen Platz ergänzen oder gar ersetzen können. Mit Feuereifer waren alle Kinder der Wald-AG dabei, die Holzleisten, Rückseiten und Drahtstücke des Insektenhotels mit Hammer und Nagel zusammenzusetzen. Im Vorwege suchten wir bei einer Tour durch den Wald viele unterschiedliche „Wald-Gegenstände“, die als Wohnungen dienen konnten: Moos, Baumrinde, Äste und Zweige, Tannenzapfen …

In mehreren Stunden bauten die Kinder ihr Insektenhotel in Partnerarbeit zusammen und konnten es in der vergangenen Stunde mit den bis dahin getrockneten „Wald-Gegenständen“ füllen. Einige überraschte Quietscher konnte man schon hören, wenn in den Tüten, in denen sich unser Wohnungsmaterial befand, schon Bewohner saßen. Diese durften dann aber einfach mit umziehen und fühlen sich in ihrem neuen Zuhause bestimmt richtig wohl.

MS

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung am:
01.07.2017
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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