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Ein Mammutbaum im Auenwald

24.10.2013
 

Vor den Sommerferien waren die Klassen 1a und 1b mit ihren Klassenlehrerinnen bei allerbestem Wetter in der Baum- und Rosenschule Clausen in Böklund, um den traditionellen Jahrgangsbaum für den Schulwald auszusuchen. Nach einem Beratungsgespräch durch Herrn Clausen konnten sich die Kinder schnell für einen Mammutbaum entscheiden, der sich mit guter Pflege durch die Kinder in unserem Wald sicherlich schnell wohl fühlen würde.

Heute war es nun endlich so weit! Wir konnten dem Baum ein neues Zuhause und ihm einen Platz in unserem Wald geben.

Gut ausgerüstet mit Gummistiefeln, Regenjacken und Matschhosen machten wir uns auf den Weg in den Schulwald. Dort wurden wir schon von Herrn Haarhaus erwartet, der unseren Baum in der Baumschule abgeholt und in den Wald transportiert hatte. Auch ein großes tiefes Loch konnten wir schnell entdecken. Dort wollten wir den neuen Baum pflanzen. Herr Haarhaus erklärte ganz geduldig der aufgeregten Kinderschar, wie ein Baum gepflanzt wird und welche Dinge wir bei der Pflege unbedingt beachten müssen. Wenn es nämlich draußen besonders warm ist, dann müssen wir unserem Baum auch Wasser geben, damit er gut wachsen kann und nicht eingeht. Schnell fanden sich die ersten Kinder, die bereit waren, diese Aufgabe sofort zu übernehmen. Doch Herr Haarhaus sagte, dass der Baum im Moment genug Wasser durch den Regen bekommt. „Aber im Sommer dürft ihr euren Baum nicht vergessen! Wenn ihr dann irgendwann einmal Kinder und Enkelkinder habt, könnt ihr zusammen mit ihnen euren Baum besuchen und von eurer Schulzeit erzählen!“

Mit Hilfe der Kinder wurde dann erst Wasser in das Loch gekippt und der Baum, bei dem die Blätter schon herbstlich gelb verfärbt waren, hineingestellt. Hier brauchte unser Baumpflanzer Hilfe, denn das Einpflanzen war gar nicht so leicht, weil der Baum immer wieder in die eine oder andere Richtung kippte. Mit einem Pfahl und einem Kokosfaserband stützen wir den Baum ab, damit er auch den schleswig- holsteinischen Herbststürmen standhalten kann. Damit auch die Rehe und andere Wildtiere unseren Baum nicht anfressen oder ihr Geweih daran reiben, wollten wir einen „Fressschutz“ bauen. Also wuselten wir schnell wie der Wind durch den Wald uns suchten Stöcke um die dann Maschendraht herumgebunden wurde.

Nach einem gemeinsamen Foto zeigte uns Herr Haarhaus noch die Bäume aus den vergangenen Jahren und wir staunten, wie groß einige schon gewachsen waren. Es gab sogar einen anderen Mammutbaum. „Dann hat unser Baum gleich einen Freund!“, so eine Schülerin. „Einen Baum zu pflanzen macht hungrig, oder nicht?“, fragte uns Herr Haarhaus. Dies konnten wir nur bestätigen. Deswegen war der Jubel auch besonders groß, als uns unsere Hausmeisterfamilie zu einem Würstchen und einem Getränk im windgeschützen Bereich des eigenen Grundstückes einlud. Mit einem gewaltigen Hunger holten wir uns ein Würstchen nach dem anderen ab und konnten es im Sonnenschein auf einer Bank sitzend genießen. Das war eine tolle Überraschung! Vielen Dank an die Familie Haarhaus für diesen schönen Vormittag!

„Tschüss, bis bald, Baum und viel Spaß beim Wachsen“, sagen die Auenwaldler der Klassen 2a und 2b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung am:
23.07.2015
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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