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Herbststimmung im Sanatorium in Uelsby

11.11.2014
 

Es lässt sich nicht länger abstreiten: Auch wenn wir in den vergangenen Wochen noch sonnige Tage und spätsommerliche Temperaturen genießen konnten, hat der Herbst unverkennbar Einzug gehalten, denn die Bäume sind fast kahl und Nebelfelder lassen die Luft kühl und feucht wirken. Herbstlieder wurden schon vor ein paar Wochen in das Chorprogramm aufgenommen – daher freuten wir uns sehr, vom Sanatorium in Uelsby eingeladen worden zu sein, um die inzwischen gut geübten Lieder vorzutragen.

Bereits beim Betreten des Gebäudes in Uelsby war greifbar, wie sehr sich die Bewohner über die Ankunft der Kinder freuten. „O, so viele Kinder!“, meinte eine Dame und lächelte die Kinder voller Vorfreude an. Schnell war der Zuschauerraum besetzt und viele Gesichter schauten erwartungsvoll auf die Tür des Vorbereitungsraumes, in dem die Kinder sich kurz einsangen und ihre Jacken deponierten.

Als die Kinder sich für den ersten Auftritt im Untergeschoss aufgestellt hatten, fragte eine Bewohnerin gleich, wie viele Kinder denn mitgekommen seien. Die Zahl der Anwesenden Chorsängerinnen und –sänger beeindruckte die Zuhörer schon sehr, aber zu hören, dass das nur rund 1/3 der eigentlichen Chorgröße ist, sorgte für großes positives Erstaunen. Die Herbstlieder, die daraufhin angestimmt wurden, gefielen den Bewohnern des Sanatoriums sehr gut.

Anschließend wurde ein freches Lied angestimmt – allerdings musste das zuvor ein wenig erklärt werden, damit die Zuhörer den Textinhalt auch genießen konnten. Ausnahmsweise dürfen die Kinder in diesem Lied laut hörbar über ein Nahrungsmittel nörgeln – allerdings nur über ein frei erfundenes Lebensmittel: das Paprikagelee. Sehr überzeugend und mitreißend präsentierte der Chor also die Geschichte vom Erfinder des Paprikagelees, dem trotz reichhaltiger Versuche nicht gelingen will, dem Gelee einen gewissen Wohlgeschmack abzutrotzen. Es ließ sich einfach nicht ändern: Paprikagelee schmeckte einfach furchtbar! Dass in Wirklichkeit auch eine Liebesgeschichte im Lied versteckt war, erschloss sich den aufmerksamen Zuhörern in der letzten Strophe – und wurde mit fröhlichem Gelächter kommentiert.

Ein anschließender Schlager wurde sogar mitgesungen – und traf den Nerv der Zuhörer offensichtlich vollkommen. Es wurde viel applaudiert und aufmerksam zugehört – ein rundum schöner Auftritt also.

Schnell ging es durch das Treppenhaus in das Obergeschoss. Hier wiederholten wir das Programm noch einmal im oberen Speisesaal. Auch hier warteten schon viele Zuhörer, die die eingängigen Melodien mitgingen und die Kinder mit einem Lächeln belohnten. Eine Bewohnerin, die sich jedes Mal ganz besonders über den Chorbesuch freut, suchte sogar das Gespräch mit der Chorleiterin und strahlte über das ganze Gesicht.

Als kleine Belohnung gab es am Schluss der Aufführung eine Süßigkeit für die Kinder.

Es tut gut zu sehen, welche Freude man Menschen mit ein bisschen Musik und ganz viel Kinderlachen bereiten kann. Wieder einmal sind Generationen für einen Moment näher aneinander gerückt.

DJ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung am:
30.08.2016
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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