Anschrift Auenwaldschule

 
Tanzende Puppen und aufgeräumte Bilder
- Kunstunterricht in der Jahrgangsstufe 4 -

15.01.2015
 

Die Vogel-Marionetten begeistern die kleinen Auenwaldler schon seit vielen Jahrgängen. Daher war die Begeisterung groß, als feststand, dass im Kunstunterricht der Klasse 4a von jedem Kind eine Marionette gebastelt werden würde.

In diesem Jahr hatte sich „Stubi“ – also Frau Stubenrauch – allerdings besondere Gedanken gemacht und für die einzelnen Arbeitsschritte eine genaue, schriftliche Anleitung erstellt. So begegneten die Kinder im Kunstunterricht auch gleich noch einmal der Textgattung „Sachtexte“ und erlasen Schritt für Schritt, wie eine Marionette gebaut wird. Das Umsetzen machte natürlich großen Spaß. Mit viel Liebe und Sorgfalt wurden Pompon-Schablonen erstellt, Pompons gewickelt und fertig gestellt, sowie die langen Vogelbeine und der Hals aufgefädelt. Ein Schnabel, große Vogelfüße mit lackierten Fußnägeln und eine kecke Kopffeder rundeten das Erscheinungsbild der Marionette ab. Natürlich wurden die „frischgeschlüpften“ Vogel gleich zu einem Spaziergang in der Aula ausgeführt und es wurde schon einmal ausprobiert, auf welche Art und Weise man die Marionette bewegen muss, damit sich die Füße heben, der Kopf wippt oder der Vogel mit den langen Beinen umständlich auf dem Boden Platz nehmen kann. Wir sind gespannt, ob die Vögel nicht vielleicht noch einmal bei einer Aufführung in der Schule ein besonderer Hingucker werden.

Die Klasse 4b setzte sich intensiv mit unterschiedlichen Künstlern und ihrer Herangehensweise an Kunst auseinander. Zunächst einmal wurde ein bekannter schleswig-holsteinischer Künstler unter die Lupe genommen. Das Buch „Emil Nolde für Kinder“ diente zugleich als Anregung, aber auch als fast unerschöpfliche Informationsquelle über das Leben und Werk dieses herausragenden Künstlers. Schließlich wurden zwei bekannte Aquarelle ausgewählt zu denen gearbeitet wurde: Der „Riesentukan“ und die „Sarus- Kraniche“ wurden als Vorlage und Anregung gewählt und die Kinder waren schließlich selbst erstaunt, wie schön die eigenen „Nolde-Bilder“ geworden waren. Aus dem Staunen kamen die Kinder gar nicht mehr heraus – kurze Zeit später erfuhren sie, dass Ursus Wehrli sich auf ganz andere Art und Weise mit Kunst auseinander gesetzt hatte: Bilder bekannter Künstler wurden nach vollkommen anderen Kriterien „untersucht“ und schließlich in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und ordentlich nach Farbe und Größe sortiert. Es wurde sozusagen „Kunst aufgeräumt“. Als dann auch noch in der praktischen Arbeit „Kunst aufgeräumt“ wurde, entstanden klare, gradlinige und sehr ansprechende Werke durch Kinderhand. Nicht nur Linien und Flächen wurden sortiert – sogar von Affen bevölkerte Bäume wurden sorgfältig aufgeräumt.

DJ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung am:
25.07.2015
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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