Anschrift Auenwaldschule

 
Mit allen Sinnen gemeinsam Schulluft schnuppern

18.03.2015
 

Schon lange fieberten die Kindergartenkinder, die im Sommer zu uns an die Schule kommen wollen, dieser Zeit, die sie jetzt erleben dürfen, entgegen. Schulluft im vertrauten Rahmen, mit den Freunden und Erzieherinnen aus dem Kindergarten schnuppern, stand auf dem „Stundenplan“. Auch die Schulkinder freuten sich auf die zwei Wochen und fragten bereits Anfang Februar gespannt nach, wann denn die Kindergartenkinder endlich zu Besuch kommen sollten.

Dieser Schuleinzug zeigte sich in den vergangenen Jahren als ein so positiver erster Schritt in das große Schulgebäude und auf dem Weg zur Einschulung, dass wir ihn in unsere gemeinsame Arbeit aufgenommen und fortgeführt haben. Gut gestärkt und mit dem Gebäude, der Lautstärke, den vielen großen und kleinen Auenwaldlern bekannt, ist der Start in den neuen Lebensabschnitt „Schule“ für die Kindergartenkinder um einiges leichter.

Nun ist es soweit und die Kindergartenkinder sind mit ihren Erzieherinnen in unseren Betreuungsraum „eingezogen“. Der Montag war noch sehr ruhig und die Kinder zurückhaltend, doch bereits am Dienstag wussten sie bestens Bescheid, wo sie morgens die Jacken aufhängen, die Schuhe ausziehen und ihre Brottasche unterbringen konnten. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen eroberten sich die Kinder den Weg zu den Toiletten und nutzen den Schulhof – auch schon in den Pausen, in denen die Schulkinder auch auf dem Schulhof sind. Mit Rücksicht aufeinander können nämlich klein und groß auch wunderbar gemeinsam spielen und so merkte manch Außenstehender bereits heute nicht mehr, wer noch Kindergartenkind und wer schon Schulkind war. Als Besonderheit erleben die Kindergartenkinder zusammen mit den Erstklässlern ein Projekt, das immer in einem Tandem ausprobiert werden darf. Das bedeutet, dass ein Kindergartenkind gemeinsam mit einem Erstklässler zu einem bestimmten Themenbereich – in diesem Jahr „Alle meine Sinne“ – etwas erleben darf.

Mit allen Sinnen durften die Kinder in diesem Jahr verschiedene Aufgaben und Spiele ausprobieren. Von den großen Erstklässlern wurden die Kindergartenkinder gemeinsam mit einer Pfadfinderin und einem Lehramtsstudenten im Betreuungsraum abgeholt. Zusammen ging es dann in den Clubraum bei der Sporthalle. Dort durfte zunächst einmal auf der wichtigen Stempelsammelkarte der eigene Name eingetragen werden und schon sollte es auch losgehen. An verschiedenen Stationen konnten Spiele zu den Bereichen „sehen“, „hören“, „tasten“, „schmecken“ und „fühlen“ ausprobiert werden. So versuchten die Kinder nur durch Schmecken herauszufinden, ob es sich bei den Flüssigkeiten, die sie auf einer Löffelspitze angeboten bekamen, um Zuckerwasser oder Zitronensaft handelte. „Ist das sauer!“, hörte man an dieser Station häufig. Auch der Geruchssinn wurde auf die Probe gestellt, als es darum ging, drei verschiedene Gerüche wie in einem Memory zuzuordnen. Lustig war hier dieses Gespräch zwischen einem Kindergartenkind und einem Schulkind: „Puh, an dieser Dose rieche ich nicht noch einmal! Das stinkt mir zu sehr!“ „An der Dose musst du ja auch gar nicht noch mal riechen, aber du musst die passende andere Dose finden“, sagte ein Kindergartenkind. „Das ist aber gemein!“, erwiderte das Schulkind zähneknirschend und hob die nächste Dose an die Nase. „Bäh, ich habe die Dose gefunden.“

Mit viel Spaß und Lachen konnte man die Kinder an den Stationen beobachten. Auch der Tastsinn wurde erprobt und verschiedene Gegenstände in einem Tastkasten oder an einer Tastschnur erfühlt und benannt. Das Spiel „Aschenputtel“ machte allen viel Spaß. Hier mussten mit verdeckten Augen 10 gleiche Gegenstände von einem Tablett heruntergesammelt werden. Die Schwierigkeit war, dass vier Kinder gleichzeitig spielten und so viele Hände auf dem Tablett herumwuselten.

Genaues Hinhören war an der Hör-Memory-Station gefragt, an der Fotodosen mit unterschiedlichen Inhalten geschüttelt und durch das Schütteln einer zweiten Dose der passende Partner gefunden werden musste. So gab es im Clubraum viele verschiedene Stationen und Spiele und die Zeit verging viel zu schnell! Gerne hätten alle Kinder noch länger gespielt und ausprobiert. „So macht Schule richtig Spaß!“ war die einstimmige Meinung aller Kinder!

Vielen Dank an unsere zwei Großen, die die Kinder in dieser Zeit betreut und durch die Spiele geführt haben! Vielen Dank auch an die Kindergärten, die dieses Projekt „Schuleinzug“ auch in diesem Jahr wieder mit uns gemeinsam durchführen und so ihren Kindern den Einzug in die Schule nach den Sommerferien einen Schritt leichter gestalten.

Für alle jetzigen und zukünftigen Auenwaldler
MS

 

 

 

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April 2015

Bald bin ich auch ein Schulkind
Südangeln Rundschau
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Letzte Aktualisierung am:
25.07.2015
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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