Anschrift Auenwaldschule

 
„Dieses Jahr im Sommer …“

08. - 12.06.2015
 

„Dieses Jahr im Sommer
gehen wir auf Klassenfahrt
können’s kaum erwarten
und freu’n uns auf den Tag,
steigen in die Busse ein und fühl’n uns pudelwohl!

Viele Schüler, das sind wir,
auch Pauker fahren mit,
rüber auf die Insel,
das wird ein großer Hit,
lachen, spielen, toben und einfach glücklich sein.“

In der letzten Woche war es endlich soweit. Die dritten Klassen machten sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf die große Reise. Das Ziel war die Insel Sylt, die wir zunächst mit dem Bus Richtung Husum ansteuerten. Bereits im Bus wurde das Klassenfahrtslied von allen lauthals gesungen (Die Strophen des Liedes finden auch hier im Bericht ihren Platz). In Husum angekommen sollte das viele und zum Teil ganz schön schwere Gepäck auf den richtigen Bahnsteig gebracht werden, denn es sollte mit dem Zug weiter Richtung Westerland gehen. Mit vereinten Kräften packten alle an und gemeinsam brachten wir die unzähligen Gepäckstücke die Treppe hinauf und auf den Bahnsteig. Dort konnten wir erst einmal eine Frühstückspause einlegen, denn der Zug sollte uns erst ein wenig später mitnehmen.

Als der Zug dann endlich kam, war die Aufregung groß. Schnell mussten alle Kinder samt Gepäck in den Zug steigen und der Kofferberg im Waggon wuchs und wuchs. Als alle eingestiegen waren, fuhren wir die lange Strecke von Husum nach Niebüll und die Zeit verflog sehr schnell. Insbesondere die Fahrt über den Hindenburgdamm war spannend für alle Kinder, denn hier konnten sie das erste Mal den Eindruck gewinnen, dass wir tatsächlich auf dem Weg auf eine Insel waren.

In Westerland angekommen, ging es in die blauen Busse, die uns zum Schullandheim bringen sollten. Dort warteten bereits viele andere Klassen (insgesamt waren 17 Klassen zur gleichen Zeit dort) darauf, dass die Zimmer bezogen werden konnten. Da die Schulen alphabetisch sortiert waren, hatten wir als Auenwaldschule aus Böklund Glück und durften als erstes losstürmen und die Zimmer begutachten, die Koffer unterbringen und die Betten verteilen.

Schon hieß es „Das Essen wartet“ und wir stürmten zum Speisesaal und aßen wie die Weltmeister. Reisen macht nämlich ganz schön hungrig. Danach konnte das Inselleben mit Strandbesuch, Bersteinschleifen, Disco, Hörnum-, Westerland- und List-Ausflügen, Besuch auf der Uwe-Düne, Wattwanderung, Nachtwanderung, Sonnenuntergang, Sylt Shuttle-Besuch, Spiel und Spaß beginnen.

Viel zu schnell vergingen die Tage. Abends trafen wir uns gerne im Gruppenraum oder am Strand, um das Klassenfahrtsliederbuch durchzusingen oder die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen. Viele Chorhits fanden ihren Weg nach Sylt und auch unser Schullied ist jetzt ein wenig bekannter. Wir haben es sogar in unser Weckprogramm am Donnerstag einbauen können und sangen es an diesem Morgen laut mit.

Das Heimwehmonster hatten wir gut versteckt in der Schule gelassen und es kam auch nur ab und zu ganz kurz vorbei, um ein bisschen Strand- und Inselluft zu schnuppern. Genauso schnell konnten wir es aber auch wieder vertreiben und die Zeit wieder voll und ganz genießen.

„Kommt vielleicht mal Heimweh,
auch das, das schaffen wir,
sind ja nicht alleine,
wir alle helfen dir,
rocken diese coole Zeit mit Freunden, Meer und Strand.“

Viele Erlebnisse und Erfahrungen durften wir alle in dieser Zeit sammeln und genießen und wir sind uns einig, dass diese Zeit eine ganz besondere war. Am Freitagmorgen wollten einige Kinder gar nicht erst aufstehen. Ihre Begründung: „Wenn wir liegen bleiben, dann können wir ja nicht wieder nach Hause fahren!“ Ein Wunsch, den viele Kinder äußerten, weil es ihnen so gut gefallen hatte.

„Viermal schnell geschlafen,
jetzt ist die Zeit schon rum,
nun heißt es Koffer packen,
das finden alle dumm,
denn so `ne tolle Klassenfahrt könnt`ewig weitergeh`n.“

Trotzdem wurde die Aufregung wieder stärker, als die Koffer gepackt im Flur standen, die Zimmer für die Zimmerabnahme ausgefegt und aufgeräumt wurden und der letzte Spaziergang zum Abschied vom Watt anstand. Die Rückfahrt verlief ohne Probleme – auch dank aller Kinder, die sich wirklich toll gegenseitig geholfen haben und alle mit anpackten. In Böklund warteten dann alle Daheimgebliebenen auf die Inselreisenden und schlossen sie schnell in die Arme, um sich dann zu Hause die vielen Geschichten erzählen lassen zu können.

„In Böklund angekommen,
geht’s aus den Bussen raus.
Müde aber glücklich,
geh’n wir ganz schnell nach Haus,
kuscheln uns ins eigne Bett und träum‘n vom Inselglück.“

Es war für alle eine tolle, aufregende Zeit, die wir gerne wiederholen würden und auf die wir nicht verzichten wollten. Wir halten es mit den Worten der Klasse 3a: „Und in 10 Jahren, da fahren wir wieder alle gemeinsam nach Sylt.“

Für alle Inselfahrer der 3a und 3b
MS

 

 

pdf-Datei

19.06.2015

Der Weg über den Hindenburgdamm
Schleswiger Nachrichten
(292 KB)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung am:
26.07.2015
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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