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In der Woche vom 4. - 8. Mai 2026 erlebten die Hasen
und die Waschbären der Auenwaldschule Grundschule
Böklund etwas ganz Besonderes: Florian Punke, der
erfahrene Teamtrainer für soziale Kompetenzen,
der seit Jahren unsere Drittklässler in diesen
Bereichen an jeweils zwei aufeinanderfolgenden Tagen
schult und fördert, wurde in der Schule erwartet.
Voller Neugier und Spannung wurde er in der Turnhalle
begrüßt und nachdem er sich vorgestellt hat,
ging es schnell auch in die Zielfindung: Das große
Wort „FAIR“ stand im Vordergrund. Dazu hatten
die Kinder viele Ideen, die in vielen Spielen umgesetzt
und erweitert werden konnten.
Die bewegungsbetonten Spielaufgaben brachten allen
Kindern viel Spaß, wobei auch so manches Kind
mitunter an seine Grenzen kam, was die Befolgung der
vorher besprochenen Regeln oder den fairen Umgang miteinander
betraf. Bocken war erlaubt, Gewalt ‒ verbal oder
körperlich nicht.
Florian betonte immer wieder, dass er nicht auf der
Suche nach Gewinnern sei, sondern nur wissen wolle,
ob das Team die gestellte Aufgabe bewältigen könne.
Bei auftretenden Streitigkeiten und darauffolgenden
Beschwerden unterstützte er die Kinder in einer
selbstständigen Lösungsfindung, indem er den
Konflikt aufgriff und nach Lösungsmöglichkeiten
fragte ohne nach einem Schuldigen zu suchen. Stets bezog
er dabei eine klare Stellung gegen Gewalt.
Am Ende eines jeden Spieles fand eine Reflexion mit
den Kindern statt, in der immer wieder das Wort „FAIR“
fokussiert wurde.
Am ersten Tag wurden vier Gruppen gebildet, die sich
eigene Gedanken zu „FAIR“ machen und diese
auch aufschreiben sollten. Florians wichtigstes Statement
hieß dazu: Keine Gewalt.
Am Ende des zweiten Vormittages fanden sich die Gruppen
wieder zusammen und wählten aus den zuvor erstellten
Papieren ihr wichtigstes Wort aus. Jede Gruppe schrieb
dann in eine Ecke eines vorbereiteten Plakates während
des Gespräches dazu ihr wichtigstes Wort in der
der vier Ecken.
Die Kinder haben sehr viele Erfahrungen im emotional-sozialen
Bereich sammeln können und konnten diese überwiegend
auch verständlich verbalisieren.
Nun gilt es, die Schlussfolgerungen aus diesen Tagen
mit in die Zukunft zu nehmen und damit einen weiteren
Schritt in Richtung Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung
zu gehen sowie Eigenverantwortung für sich und
das Geschehen in der Gruppe tragen zu lernen. Vielen
Dank Florian!
Der Dank beider Klassen gilt außerdem besonders auch
dem Förderverein der Auenwaldschule, der durch die Finanzierung
dieses Projekt ermöglicht hat.
Für die dritten Klassen
K.M.
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